CILENTO
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Der Nationalpark des
Cilento und Vallo di Diano


DER MARINEPARK
 

Ein drittel der Kampanischen Kueste entlang des tyrrhenischen Meeres befindet sich im Nationalpark des Cilento. Ihre Landschaft variiert, von herrlichen Sandstraenden und Felsvorspruengen, ueber steile Klippenhaenge bishin zu den kleinen Buchten die man zum Teil nur mit dem Boot erreicht. Das Profil der Kueste von Norden in Richtung Sueden wird immer rauher und unzugaenglicher je weiter man die Kueste entlang in Richtung Sueden faehrt. Hier, wo die Geologie der Natur mit ihren dolomitischen Kalkbergen des Monte Bulgheria und seinen benachbarten Huegelformationen ins Meer hinabfallen , hat die Brandung des Meeres, am Kap von Palinuro, im Laufe der Jahrtausende zahlreiche Grotten aus dem Fels gespuelt. Unter den spektakulaersten hierbei befindet sich die Blaue Grotte, wo das Sonnenlicht ueber eine unter dem Meeresspiegel befindliche Verbindung mit dem offenen Meer, so reflektiert, das das Wasser im Inneren der Grotte in einem leuchtenden Blau erstrahlt. Diese Grotten beherbergen eine intakte Unterwasserwelt, deren marinare Fauna sich perfekt den unterirdischen Gegebenheiten mit seinen thermischen Quellen angepasst hat. In die Felswaende des Kap von Palinuro hat das Meer einen imposanten Naturbogen gemeisselt, der den Zugang zu den dahinterliegenden Straenden freigibt. Hoch oben auf dem Kap ist das Reich der Palinuroprimel, einer Blume die nur dort zu finden ist und einen besonderen Schutz geniesst, vor den Abhaengen liegt ein Fels im Meer der wegen seiner Form 'Il Coniglio', das Kaninchen, genannt wird. Weiter im Norden befindet sich der 'Parco Marino', der Marinepark von Punta Licosa, natuerlicher Habitat der typischen Arten von Flora und Fauna des mediterranen Oekosystems, die im Meeresmuseum von Pioppi aus der Naehe bestaunt werden koennen. Die Kueste von einem der wunderschoenen 'Gozzi' aus betrachtet, den hoelzernen Fischerbooten, die die Meister der Bootskunst in San Marco und Santa Maria in Handarbeit herstellen, fasziniert in seiner Schoenheit und Vielfalt. Der Steuermann des Schiffes Elea, mit dem Namen Palinuro, der laut einer Legende am Ruder vom Schlaf uberwaeltigt wurde, dabei Schiffbruch erlitt und ums Leben kam, hat dem Kap von Palinuro seinen Namen gegeben. An die Sirene Leucosia, die versuchte Odysseus mit ihrem Gesang zu bezirzen um ihn an der Rueckreise zu seiner Heimatinsel Ithaka zu hindern, erinnert noch heute der Name der Punta Licosa.


 
 
 
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