Das mittelalterliche Dorf Novi liegt rund fünf Kilometer von Vallo della Lucania und rund 20 Autominuten vom Meer entfernt am Fuße des imposanten Monte Gelbison. Der auch Monte Sacro (Heiliger Berg) gennante Gipfel überragt mit seinen 1730 Metern die gesamte Küste des Cilento-Nationalparks.
Nachts leuchtet das große Kreuz auf dem Monte Gelbison viele Kilometer weit und zeigt den Weg zum Kloster auf dem Berggipfel, zu dem Jahr für Jahr tausende Gläubige zur "Madonna von Velia" pilgern. Das Panorama über die Küste und das unberühte Hinterland ist beeindruckend. Auf viele Gäste über der Monte Gelbison allein schon wegen seines traumhaften Ausblicks eine schier magische Anziehungskraft aus.
Novi Velia entstand als die Einwohner des alten Velia an der Küste vor der sich sich ausbreitenden Malaria in dem versumpfenden Gebiet flüchten mussten. In rund 600 Meter Höhe waren sie sicher und gründeten das "Neue Velia". Heute ist der von vielen alten Basilianer-Klöstern umgebene Ort ein idealer Ausgangsort für Wanderer und Radsportler, die von hier aus den Nationalpark erkunden. Im Sommer trifft man die Männer von Novi auf den fast alpinen Almen rund um Novi, wo sie wie ihre Vorfahren das Vieh hüten. Monatelang leben die Hirten in Steinhäusern, fernab der Dörfer inmitten unberührter Natur. Berühmt ist Novi auch für sein Fest "Antichi Suoni del Cilento", bei dem im September zu den Köstlichkeiten der typisch cilentanische Küche die traditionelle Hirtenmusik des Cilento gespielt wird.