Piemont - Sehnsuchtsort für Weinliebhaber und Genießer

Metropolen wie Turin, traumhafte Städtchen wie Alba, Seen wie der Lago Maggiore, grandiose Berglandschaften rund um das bekannte Skigebiet Sestriere und Weinberge soweit das Auge reicht. Das Piemont im Nordwesten Italiens, an der Grenze zu Frankreich, gehört zu den abwechslungsreichsten und schönsten Gegenden Italiens und doch ist sie in den vergangenen Jahrzehnten immer etwas stiefmütterlich behandelt worden. Sie ist die „verkannte Schöne“ der italienischen Regionen, für Italienliebhaber ein Muss und für alle, die bis dato noch nicht viel an den Stiefel gereist sind, ein echter Geheimtipp, denn hier erleben Sie pures Italien. Vor allem als Genussmensch kommen Sie voll auf ihre Kosten: Die Barolo-Weine gehören zu den besten Rotweinen der Welt und die Trüffel aus Alba sind bei Feinschmeckern heiß begehrt. Entdecken Sie mit Italimar einen traumhaften Landstrich fernab des Massentourismus. Benvenuti in Piemonte!
Kultur und lässiges Flair
Landschaftlich bietet das Piemont einen spannenden Mix und fasst die Schönheiten des ganzen Landes wie in einem kleinen Schmelztiegel zusammen. Hochalpine Bergketten wechseln sich mit lieblichen Hügeln ab, satt-grüne Alpentäler mit endlosen Zypressenalleen und Sonnenblumenfeldern. Dazwischen finden Sie auf Schritt und Tritt Kultur. Und pures, italienisches Dolce Vita. Ob die entspannte Lebensart der Einheimischen, eventuell was mit dem Genuss der weltberühmten Weine zu tun hat, finden Sie am besten selbst vor Ort heraus.

Die meisten Besucher machen um die die barocke Millionenstadt Turin, einen Riesenbogen, weil sie schnell als Industriestadt abgestempelt wird. Schade, denn gerade mausert sich „Fiat-Town“ zur modernen Kunstmetropole, mit spannenden Ausstellungen und Galerien.

300 Tage Sonnenschein im Jahr, Badestrände, üppige Palmen, Oleander und Zitronenbäume verbreiten am Lago Maggiore, an der Grenze zur Schweiz schönste mediterrane Stimmung. Sehr beschaulich ist der Lago d'Orta, Sie werden sich am Seeufer fühlen, wie zu Zeiten der Jahrhundertwende. Stattliche Villen und kunstvoll angelegte Parks haben sich seitdem ihre Schönheit bewahrt und geben dem Ort ein mondänes Bohemian-Flair.

Dramatische Landschaften
Ach, wenn das der alte Goethe gewusst hätte, er hätte sich anders verhalten. Der ließ das Piemont auf seiner Italienreise einfach links liegen. So geht es bis heute vielen Reisenden, denn der Landstrich liegt fernab der Haupteinfallstraßen Rein zufällig, auf dem Weg an die Adria oder in die Toskana kommt hier keiner vorbei. Letztendlich ist das gut so, denn so ist das Piemont von großen Touristenscharen verschont geblieben, was der Region ein ausgesprochen entspanntes, fast besinnliches Flair gibt. Trutzige Städtchen wie Bra oder Monticello d'Alba haben Sie so (fast) ganz für sich allein.

Wenn Sie mit dem Auto oder dem Zug von Mailand aus anreisen, bekommen Sie gleich eine Idee, was der Name Piemont bedeutet: „pedes montium“, das Land, das den Bergen zu Füßen liegt Zunächst fahren Sie durch die flache Poebene, vorbei an weiten Feldern und einsam gelegenen Höfen. Allmählich rückt, fast wie eine Fata Morgana, ein gewaltiges Gebirge in Ihr Sichtfeld. Insgesamt ist das Piemont von 550 Kilometer langen Gebirgsketten umgeben. Das zweithöchste Bergmassiv Europas, der Monte Rosa dominiert mit seinen vergletscherten Ostwänden die piemontesische Ebene. Schauen Sie gen Westen, so sehen Sie die Cottischen Alpen, die Italien von Frankreich trennen und deren markanteste Spitze, der gleichschenklige Monviso, der wie das bekannte Paramount-Logo der Filmindustrie erscheint. Wenn Sie dramatische Landschaften lieben, dann werden Sie hier vor Freude jubeln.

Der Geist des Weines
„Das Land der tausend Türme“ wird diese Region auch genannt. Im Herzen Piemonts, zwischen den fruchtbaren Hügeln und Weinbergen, treffen Sie immer wieder auf alte Schlösser , Kirchen und romantische Burgen. Besuchen Sie auf jeden Fall die Monferrato-Region. Hier wird die berühmte Muskatellertraube angebaut und den Spumante können Sie auch gleich vor Ort testen.

Auch dem berühmten Weinort Barolo sollten Sie einen Besuch abstatten, viele Weingüter laden zu Verköstigungen ein und landschaftlich wirkt die sanfte Hügellandschaft wie verzaubert. Weiter südlich wird es wilder, ursprünglicher und immer einsamer. An den Straßen verkaufen Bauern frische Haselnüsse, die Natur ist von Mischwäldern aus Kastanien, Eichen, Akazien und Pinien dominiert. Fahren Sie vorsichtig, immer wieder werden Sie von Schafherden und Rindern auf offener Straße gestoppt, denn hier zeigt sich das Piemont ländlich. Gleich am Wegesrand können Sie leckerste Früchte erstehen. Pfirsiche, Erdbeeren, Birnen und die legendären Piemont-Kirschen gedeihen bei dem milden Klima prächtig. Später im Jahr warten dann andere Genüsse: Kastanien, Pilze und Trüffel.. kommen Sie, genießen Sie!

Was Sie auf keinen Fall verpassen sollten.

Flüchten Sie aus der Stadt, hinauf auf den 670 Meter hohen Hügel, zur „Basilica di Superga“ von Filippo Juvarra. Der tempelartige Barockbau ist an sich schon eine Sehenswürdigkeit, aber am schönsten ist der Blick an klaren Tagen über die Stadt, im Hintergrund die Schnee bedeckten Viertausender.

Saluzzo liegt am Fuße der fast 4000 m hohen Felspyramide des Monviso und wartet mit einem geschlossenen, mittelalterlichen Stadtbild auf, das dem 15000-Einwohner zählenden Städtchen den Beinamen „Siena von Piemont“ einbrachte. Zwischen dem 13. und dem 16. Jahrhundert wurde die Stadt zu einer prächtigen Residenz ausgebaut. Heute unterteilt sich Saluzzo in die erst im 18. Jahrhundert entstandene Unterstadt und die medievale Oberstadt.

Der größte Markt Italiens wird wöchentlich Samstags in Turin abgehalten. Der „Porta Palazzo „ an der Piazza della Repubblica lässt sie tief in den Italienischen Alltag eintauchen. Überall Lärm und Geschrei, Heerscharen von Menschen und ein unendlich breit gefächertes Angebot. Der Flohmarkt „Balôn“ schließt gleich daran an. In den Gassen um die Via Mameli und Via Borgo Dora werden Sie bestimmt fündig- aber vergessen Sie nicht, zu handeln!

Die Isola Bella ist die berühmteste der Borromäischen Inseln – wunderschön, aber doch sehr auf Touristen ausgerichtet. Wenn Sie etwas mehr lokales Leben wünschen, dann setzen Sie über auf die Isola dei Pescatori. Die kleine Fischerinsel ist herrlich nostalgisch. Kommen Sie außerhalb der Saisonzeiten, dann teilen Sie sich dieses malerische Fleckchen nur mit den Einheimischen.

Der Lago Sirio, kurz hinter Ivrea, gilt als einer der saubersten Seen ganz Italiens. Er liegt idyllisch, inmitten grüner Hügel. Während Sie genüsslich in den kleinen Strandbädern plantschen (z.B. im Chalet Moia) genießen Sie Ruhe un deinen Traumblick auf die Berge des Aostatals.
  • B&B
    Es muss nicht immer ein Hotel sein. Nette B&B - Pensionen sind oft die günstigere und charmantere Alternative für einen erlebnisreichen Stadturlaub in Italiens Metropolen. Deshalb schätzen Italien-Kenner unsere B & B-Pensionen in Rom, Neapel und vielen anderen Städten auf dem Stiefel.
  • Ferienwohnungen
    Individuelle Ferienwohnungen alla Italimar Ferienwohnungen für jeden Geschmack: Romantisch mit Kamin, günstig, großzügig für Familien, direkt am Meer und in wilden Berglandschaften.
  • Landgüter
    Idyllische Landgüter alla Italimar Herzliche Gastfreundschaft, Tradition, Landleben und eine unverfälschte, gesunde Küche mit selbst angebautem Wein, Olivenöl, Gemüse und eigenen Tieren.

Reisetipps in dieser Region

Wikipedia

Das Piemont (italienisch Piemonte ‚am Fuß der Berge‘) ist nach Sizilien die flächenmäßig größte Region in Italien. Das Piemont ist reich an Kunst- und Kulturschätzen. Zu den berühmtesten Bauten zählen die barocken Repräsentationsgebäude von Turin (Palazzo Reale, Palazzo Madama, die Kirche San Lorenzo). In Stupinigi befindet sich das Lustschloss Palazzina di Caccia. In der späten Renaissance entstand der Sacro Monte (dt: heiliger Berg) von Varallo. Aus dem Mittelalter erhalten ist die Abtei von Staffarda und die Burg von Manta. Aus romanischer Zeit blieb das Kloster San Giulio auf der Insel San Giulio im Ortasee erhalten. Am Lago Maggiore zählen die Borromäischen Inseln zu den größten Attraktionen, hier vor allem die Isola Bella – ein barocker Inselpalast mit mehrstöckigen Gartenanlagen, der die Reisenden von jeher in Erstaunen versetzt. Der gesamte Alpenbogen des Piemont kann auf dem 55-tägigen Weitwanderweg Grande Traversata delle Alpi (GTA) und der Via Alpina begangen werden. Daneben existieren in der Region viele Rundwege um bekannte Gipfel, wie der Giro di Viso und der Giro del Marguareis, und Wanderwege, die bestimmte Talregionen erschließen wie die Percorsi Occitani im Mairatal und die Alta Via im Susatal. Die bedeutendsten Wintersportorte des Piemonts sind Limone Piemonte, Sestriere und Bardonecchia. [...]

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